Ergotherapie
Ergotherapie begleitet, unterstützt und befähigt Menschen, die in
ihren alltäglichen Fähigkeiten eingeschränkt oder von Einschränkung
bedroht sind. Diesen Menschen soll es ermöglicht werden, für sie
bedeutungsvolle Betätigungen in den Bereichen Selbstversorgung,
Produktivität und Freizeit in ihrer Umwelt durchführen zu können.
Ziel der Ergotherapie ist es, Betätigung zu erreichen. Gleichzeitig wird
Betätigung als therapeutisches Medium eingesetzt
(DVE, Stand Mai 2003).
Die Definition wird dem "Berufsprofil Ergotherapie 2004" (Idstein, 2004) / Homepage DVE entnommen.
Sie wird vom behandelnden Hausarzt/Facharzt verordnet und von den Krankenkassen übernommen.
Beim 1. Termin in unserer Praxis führen wir ein gemeinsames Gespräch im Hinblick auf die vom Arzt gestellte Diagnose. Sie erfahren von uns mögliche ergotherapeutische Methoden und wir legen gemeinsame Ziele fest.
Wer wird behandelt?
Wir behandeln Menschen jeden Alters!
Ihr Arzt legt auf Ihrer Verordnung Diagnose, Häufigkeit der Behandlung pro Woche und Art der ergotherapeutischen Maßnahme fest. Auch die Notwendigkeit eines Hausbesuches legt er fest.
Häufigste Maßnahmen sind:
- sensomotorisch- perzeptive Behandlung
- motorisch-funktionelle Behandlung
- psychisch-funktionelle Behandlung
Häufige Gründe einer Verordnung sind:
Neurologie/Neuropsychologie:
- Schlaganfall
- Schädel-Hirn-Trauma
- Multiple Sklerose
- Alzheimer
- Parkinson
Hirnleistungstraining
- Störung der Konzentration
- Störung in der Gedächtnisleistung
Pädiatrie
- Störungen der sensorischen Integration
- Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom
- Frühkindliche Hirnschädigung
- ADS/ADHS Syptomatik
Orthopädie/Chirurgie:
- Amputationen
- Nachsorge bei Handoperationen
- Carpaltunnelsyndrom
Rheumatologie
- Hilfsmittelberatung
- Gelenkschutzmaßnahmen
Psychiatrie
- Psychosen
- Psychosomatische Erkrankungen
- Demenz



